Samstag, 17. Mai 2014

Selbsterhaltungstreiber

Selbsterhaltungstrieb

gibt es nicht. Er definiert sich ja eh nur als Reaktion auf eine Bedrohung. Die Bedrohung durch die männliche Verlogenheit.

Bewusstsein ist außen, äußerer Sinn, ein Äußerer eines Teils des Gehirns, des unnötigen, der die Welt nur wiederspiegelt.

Das Selbstbewusstsein ist auch nicht in mir, sondern steht weiter noch weg von Hirn und Leib, leer über den bewusst gewussten Dingen. Es ist nur Regel, Oberbegriff und Papierrealität, ist der Wirklichkeit nachgeschoben wie Verfassung und Grammatik und Mathematik. Es ist oberflächlicher Sinn, der sich immer nur selbst erkennt und sich nur in sich beweist.

Trieb ist der Bezug nichtiger fremder dinglicher Äußerlichkeit auf den Leib. Lebenstrieb ist somit falscher Begriff des Bewusstseins in mir. Es gibt nur ein falsches Bewusstsein. Leben will nur hinaus in die Welt. Leben will nicht blöd scheinbar nur sein im Leib. Der Lebenstrieb ist ein schriftlich eingebildeter. Den braucht nur der Gelehrte als Grund für sein sinnloses schmarotzendes Sein. Beide sind ihr Sinn lose im kranken Leib. Mit diesem Blödsinn als Grund arbeitet die Wissenschaft.

Rechnet doch mal mit dem geteilten Leibs oder zieht ab, zerreißt und vereint. Mal nehmen und mit teilen ist rechnende Seligkeit, weiblich. Rauben vergeben abziehen und wieder vereinen ist Sache eines mit seinen fünf Fingern nur rechnenden selbstbewussten männlichen Geists. Es gibt also eine Berechnung des Leibs, die komplex und symbolisch ist und eine simple Berechnung durch den Geist. Das Symbolische (der Stein der Vorgeschichte) trennt vom Mutterleib und erhält uns die Leiblichkeit. Die Berechnung des Geists ist eine in Metaphern, erzeugt einen brüchigen Sinnüberzug, ist falsche 'eigene' halbierte männliche Körperlichkeit, rüstet sich real mit Waffe, Ware und Wert auf dem Vergewaltiger her. Das ist der große Unterschied zwischen dem kleinen und dem großen Weh. Wär ich ein Vergewaltiger, dann wär ich auch deutlicher.

Auch der leere Wert  ü b e r  den Dingen kann dem Leib angetan werden. Die Zahl, der Wunsch reich zu sein, die Buchstäblichkeit des Sprechens, der wackelnde Signifikant. Es gibt keinen Signifikanten eingesperrt in ein Wort. Das ist doch nur der Glaube der  Gewissenschaftler der SchriftSprache. Ihr seid nicht in eurem Leib. Der Leib ist einzig und allein. Die Leere des Überwerts ist eingesperrt gefangen gefesselt in mir das Selbstbewusstsein. Das Selbstbewusstsein ist nur ein leibliches Kerkerbewusstsein. Der Kerker ist dabei so wirklich wie der Leib. Das Selbstbewusstsein ist als Lüge so stark, da es wie eine negative Zahl eine Vernichtung der Einbildung von Wert ist. Es ist Kontostand. Das nunmehr wirklich eingesperrte Leben will plötzlich und gleich wieder raus aus mir. Da fallen Ich und fremdbestimmtes eingesperrtes vergewaltigtes gepanzertes Leben auseinander. Ich ist Subjekt des Triebs, Grund einer Fälschung. Das Ich ist Abfall und kein Grund für eine Stärkung sehe ich darin also für mich. Ist das zur dicht und fehlt hier ein Anbau? Ein Wintergarten?

Etwas, das ich sein soll, Leben, das nicht sein kann, das ist es, das Angst erzeugt, Angst ist. Angst bin also ich. Ich-Stärkung befördert nur die Gefahr großer Angst. Angst ist nichts als eingebildetes Vergehen des Lebens. Angst ist das Leben, dass irrtümlich den Leib sprengt. Das 'Unbewusste' ist nur eine Rüstung, die schwer herab auf uns fällt, ein ÜberFlieger mit tödlicher Last. Mehr an 'Schuld' gibt es nicht. 'Sünde' und 'Übel' ist ein Verkaufsargument der Waffenhändler, 'Schuld' wird nur von Nobel angepreist. 'Schuld' ist der Sprengstoff, der meinen Leib zerreißt. 'Sünde' ist ein perfider Mordgedanke. Angst gibt es nicht wirklich, ist nicht selbst leiblich. Angst ist ein Versagen der Seele, also des Hirns. Angst frisst den Leib auf. Sie ist ein unnötiges wundes Zerreißen des Leibs. Angst ist die verdrehte Seele, die als Geist den Leib verzehrt. Ein Tier bricht aus, wenn es bedroht ist, der Mensch aber bricht ein in sich und als Reaktion darauf anderswo auch. Angst hat der Mensch und überfährt mit seinem GlaubensPanzer fremdes Leben, Leib, höchstes Gut, raubend rollt er über alles andere Leben hin auf der Erde.

Das Leben erhält sich, als Trieb unterhält es sich aber nur mehr mit sich eingebildet und als Selbsterhaltungstrieb überwindet das Leben gar sich, damit hängt es absolut sinnlos dann auch fest oder konsequenterweise sich bitte schön auf. Einen Selbsterhaltungstrieb gibt es nicht. Niemand muss Angst haben vor dem einfachen Vergehen. Leben ist halt leicht. Es gibt nichts schöneres als den letzten schweren Widerstreit: die Wendung Arm gegen Reich in Wirklichkeit. Ein schwerer Text ist nicht unbedingt eine heimliche Falschheit, er ist auf jeden Fall kein feiges hinterhältiges Morden. Wollt ihr ewig Angst glauben und arm sein. Verschiebt die ins Nichts, die euch einen Glauben machen wollen. Ich hab keinen Glauben und brauche nicht Kredit und Gläubiger. Vernichtet die Selbsterhaltungstreiber. Fresst endlich die Fette, falsche Männlichkeit, die nicht steht an der Guten Erde Front. Schlagt Trieb und Glaube euch auch aus dem Sinn und jagt die Treiber der kleinen Kriege gegen den Leib heim ins Reich ihres dunklen Jenseits.