Die Rückkkehr zum Schöpfungsakt
Das ist die falsche Rückkehr zum Leib und doch eine Annäherung an die Wahrheit. Der in unserer Zeit freigesetzte haltlose Leib (nicht die eingebildete Körperlichkeit) ist nur der männliche Teil der Schöpfungsgeschichte und nicht deren Anfang. Der weibliche Teil setzt die Öffnung der Lust und den Verschluss des Lebens voraus. Der Baum des Lebens ist aus Fett: ein Speicher der Not: das Großhirn. Der Baum der Erkenntnis aber gehört zum Kleinhirn: es ist der Ausgleich der allgemein menschlichen Haltlosigkeit: mit ihm kann der Mensch gehen, tanzen und fliegen. Mit dem Großhirn kann er nur immer untergehen: in eine Nachkommenschaft und neue Not.
Das ist der Grund auch für die letzte große Krise, für den Hunger, der kommt und alle falsche Wahrheiten frisst. Was der Mensch Energie nennt ist immer nur ein Vorgriff auf eine (noch) weitere Not. Mehr Energie macht mehr Menschen: das ist der Gläubigen Sündenfall.
Sind wir nicht schön verkleidet? über der rätselhaften Nacktheit? Wir sind einzig und allein, Rechner mit falschem Leib. Je schöner das Kleid, desto beschissener der Leib in seine bloßen Sinnlosigkeit: Adam ist ausgetreten aus dem Paradies, wieder da, und endlich widerlich wirklich auf Erden. Alles läuft schief, wie der reine Akt einer 'Schöpfung': diese Lüge tritt in die Wirklichkeit: fett ist der hässliche Mann wie eine Schwangere, schlank ist seine Frau, die Krankheit als falscher Schlangenleib. Der Mann gebiert eine krebskranke Frau aus sich: Krebs ist ein zweifache Krankheit, er ist eine doppelte geschlechtliche Falschheit: Krebs ist die Rippe, der Anfang der göttlichen Krankheit des Menschen. Er ist Folge des einseitigen Glaubens, einer nichtigen Falschheit.
Die Gleichheit in der Wollust braucht einen Ausgleich: das Fett am Körper der Frau mit dem Speicher der Welt gegen die große äußere Not im Großhirn und – den Mann in Bewegung.
Der Fehler am Schluss der Geschichte ist doch die Schöpfung als göttliche auf die Bühne gestellt: der Mann bewegt sich nicht und treibt auf und erhält eine schlanke Schlange als Weib. Der Mensch spielt die Menschwerdung als Schöpfungsakt und nennt das zurecht Sündenfall. Adam war ein fetter Mann ohne Kinder im Paradies und das Weib war sowohl seine Erlösung von der Lüge als auch seine leibliche Krankheit. Auf der Erde war für Adam und Eva zwar der Leib gericht, aber nur durch den Geist der Lüge.
Die Rippe war Adams Beschiss. Sie war sein von Eva hingeschissenes Sein in die gemeinsame wollüstige Ganzheit.
Die Schlange windet und häutet sich in mir wie eine lebendige Frage, deren Antwort Hunger heißt.
Was ist Krieg?: eine Windung zu viel, eine eingebildete Lösung, die Über-Windung, die den Leib zerreißt. Eine gelöschte Falschheit wird nicht zur Wahrheit. Eine falsche Vorstellung ist nicht eine Wirklichkeit. Der doppelten Negation fehlt doch das andere Geschlecht! Es fehlt die weibliche Pünktlichkeit zum männlichen Strich.
Die Abtreibung gehört zwar zur Not des Leibs, aber Krieg ist immer eine allgemeine Abtreibung der Menschheit. Die Abtreibung ist für den Menschen 'natürlich'. Krieg aber ist eine gänzlich widernatürliche Sache des Glaubens. Glaube treibt Menschheit ab.
Odradek ist Krebs als Ratlosigkeit: ein Rat mit gebrochenem Flügel: ein von der Achse vergewaltigtes Rad. Mit der Länge eines Textes verliert sich die Wirklichkeit in der Deutlichkeit und was bleibt, ist ein - Gedankenstrich.