Wissen Sie, dass ganz und gar nicht - wie erlauchte Wissende Weise so gern für sich meinen - der Mensch eine F r ü h g e b u r t ist, man also nicht von der V o r z e i t i g k e i t der Geburt des Kindes sprechen sollte und darf, sondern: - von einer Überreife des Weibs. Das Weib hat sich vor der Zeit aufgerichtet und lang, lang sich gemacht vor dem Mann. Überragend faul und besitzergreifend gegenüber den Unreifen, Früchtchen. Das Kind, ihre eigene Frucht, aber wurde dadurch untragbar. Vorzeitig ist es abgegangen. Der aufrechte Gang des MenschenWeibchens diente der Empfängnisverhütung und war ein natürliches Verfahren der Abtreibung. Menschlich war und ist für die Ewigkeit ihre Notwendigkeit. Seine Untragbarkeit verbindet das Kind nun aber nicht stärker mit der GebärMutter, sondern eher mit der vierbeinigen Männlichkeit ihres Anhangs. Von dieser wird es aufgenommen, zerrissen und aufgefressen.
Die Kastrationsangst ist keine 'verdrängte Wahrheit'. Sie ist eine Lüge, die verdeckt das wirkliche ZerrissenSein. Sie ist eine DeckLüge der männlichen Analyse! Dreckel. Dreckige Lüge gemäß der Wahrheit eines beschissenen Seins.
Die Kastrationsangst ist keine 'verdrängte Wahrheit'. Sie ist eine Lüge, die verdeckt das wirkliche ZerrissenSein. Sie ist eine DeckLüge der männlichen Analyse! Dreckel. Dreckige Lüge gemäß der Wahrheit eines beschissenen Seins.
Darum sind auch die Spätgeborenen so gar nicht anhänglich und nicht folgsam. Sie gehören nicht zu den verachteten Männchen, die immer nur vorzeitig ausscheiden, vor der Zeit und für immer und ewig ejakuliert werden. Die Spätgeburt der Höchsten Zeit der Menschheit versuchten und versuchen noch selbst weiblich-leiblich zu werden und müssen nun textleiblich sein. Sie sind für die längste Zeit der ungeschriebenen Geschichte Ende, der vermittelnde Luxus, der in sich selbst mit ihm dem Menschen einen Weltleib geboren hat.
Der Spätgeborene ist nicht gern sichtbar und wird nie in oberflächlich weibischer Hülle gefeiert. Er hat keinen Anzug, ist ohne modischen Aufzug, hat kein schwulstiges Ornat und Prunkgewand. Er steckt allerdings unter der Decke mit einem Weib, heimlich hinter ihr im Sackgewand vielleicht.
Der Spätgeborene ist nicht gern sichtbar und wird nie in oberflächlich weibischer Hülle gefeiert. Er hat keinen Anzug, ist ohne modischen Aufzug, hat kein schwulstiges Ornat und Prunkgewand. Er steckt allerdings unter der Decke mit einem Weib, heimlich hinter ihr im Sackgewand vielleicht.
Die Untragbaren jedoch nach langer Zeit der alle schwächenden Sorglosigkeit, die Frühgeburten, sind heute die Mehrheit. Niemals begreifen sie sich und der Textleib ist ihnen unfassbar und endlos zuwider. Sie sind nur Hass und Schwäche und ihrer Minderwertigkeit Zeugen und Widerzeugen. Sie glauben an Götter, böse Gespenster, Missverstand, höchste Dummheit und lieben die kranke Rätselhaftigkeit ihrer Brüche. Sie vergehen in blindem Zorn sich am SchöpferLeib. Brudermord als ErsatzOpfer für Vaters Wahn und 'Segen'. Unter Zeichen wendet sich der Untragbare zu einem vorgestellten Vorfahren und verdreht mit sich die Wirklichkeit. Ihm ist der volle Leib seines älteren Bruders einer sündhaften Übermenschlichkeit verdächtig.
Ein Leib ist nicht übersinnlich. Er hat keinen Sinn. Er ist bescheiden allein sich selbst ergeben.
Den Übermenschen schenke ich euch. Den habt ihr euch auf die Bühne gestellt: er ist eure perfekte Schauspielerei, eure leiblos maschinenmäßig sich aneinander und an allem stoßende Widerlichkeit.
Ein Leib ist nicht übersinnlich. Er hat keinen Sinn. Er ist bescheiden allein sich selbst ergeben.
Den Übermenschen schenke ich euch. Den habt ihr euch auf die Bühne gestellt: er ist eure perfekte Schauspielerei, eure leiblos maschinenmäßig sich aneinander und an allem stoßende Widerlichkeit.
Der aufrechte Gang war also einmal in mehrfacher Hinsicht eine FortpflanzungsBremse. Bei der natürlichen Verhütung bleibt dem Menschen die volle animalische Befriedigung erhalten und der Koitus hat sich durch die Abtreibung entleert. Vagina: Auswerfer der Lust und jeder wollüstigen Leiblichkeit. Das macht den Unterschied zwischen Koitus und Masturbation, kleiner Lust und großer Wollust, der messbar ist. Ist die Masturbation nicht ein mächtiges Bindemittel das Mensch und Mensch gleich Ding und Welt vereint? und der Koitus etwas, das nur ent-zweit? Das eine erzeugt leibliche begütigende Anhänglichkeit mit unwiderstehlicher Kraft und das andere Distanz der Geschlechter durch abstoßenden Hass, Widerspruch, Gewalt, Text heiliger Welt falscher Körperlichkeit.
Beweise erspar ich allerdings der (wahrscheinlich sehr) kleinen Aufmerksamkeit.
Sprache ist nicht Muttersprache, sondern Ansprache des Kindes, Sprechen ist natürlich kindlich und wird von der Mutter nachgeahmt. Die Mutter ist von Natur aus stumm. Ich verdreh niemals die Wahrheit. Beweis: der Stotterer oder das Kind, das sich weigert, zu sprechen, tut das nicht, weil es an der Mutter hängt, sondern weil es zu lange leiblich in ihr war und immer in ihr einfach nur weiter auch hängt - wirklich an des Nabels Schnur! Weiß ich das aus Erfahrung? Die Wahrheit des Nabelbruchs hängt mir zum Hals raus. Der Irrtum, das falsche 'Bewusstsein', die Erklärung aus 'Unbewusstem', erzeugt nur einen romantischen Schmierfink (Schwätzer und Sinnlos-viel-Schreiber, Schönschreiber, Romanschreiber, geprüfte Künstler). Der hält den gläubigen Selbstbezug für den befreiten Leib, befriedigt sich mit der Lüge und hält die WarenWelt für wirklich, geht freiwillig in die Analyse und zur Besserung des Schreibens noch ins Irrenhaus. Lächerliche Ideologiekritik kommt stets aus der finsteren Besserungsanstalt. Je Heller der Geist, umso blöd Gläubiger. Denkt mir doch nach!
Ich aber bin nur Leib, der sich unendlich unordentlich schriftlich gegen die meisten weitet und unbedeutend verbreitet.
Ich aber bin nur Leib, der sich unendlich unordentlich schriftlich gegen die meisten weitet und unbedeutend verbreitet.
Das Frühgeborene braucht die Mutter? Es wird der Mutter erst in der Welt männlicher Zeichen als notwendig angehängt, wie das blöde Gewissen.
Das spätgeborene Kind, das oftmals das einzige und unter mehreren immer das erste ist, hängt leiblich und unwillig an der Mutter und sucht natürlich zu ihr auch die leibliche Distanz. Ekel ist ihm das Anhaften ans Weib und nicht bloß selbstbewusster ScheinAbstand. Der Abstand zur Mutter ist ihm eine äußere tiefe Notwendigkeit! Jede große Nähe wird furchtbarer Untergang. Das Kind als fast fertiger Mensch kommt als Grund der Dinge für sich aus dem Grundlosen. Es ist nichts als Fleisch mit Seele in den Dingen, Leib mit Leben um sich.
Die Frühgeborenen haben einen vorgestellten Grund, erkennen sich selbst auch darin und verbreiten sich gebildet in einer ihnen fremden Welt. Den Spätgeborenen verabscheuen sie als ihren leiblichen Widerspruch. Sie sind die Gläubigen und geborenen Mörder des ÜberTiers der grauen Vorzeit. Sie verkennen sich heute noch als Mörder Gottes. Die Frühgeburt ist der letzte Mensch. Er spottet dem vollkommenen Leib mit seiner höchst kleinlichen Hässlichkeit und nennt sich und diese schließlich noch Krone der Schöpfung. Sein König und Führer ist immer ein furchtbarer Satyr. Er sagt: 'ich denke, also bin ich', aber in Wirklichkeit will er nicht sein. Er feiert sich in leiblich verkommenster Nackheit und denkt doch nur dabei: 'ich bin so froh, Gott sei Dank, bin ich nicht so.' Incipit tragoedia mit der Narretei.
Kind, Narr und Urmensch macht in ihm den Sprung weit über den Menschen hinaus. Er lässt den Menschen vollkommen aus. Die Frühgeburt hat kaum einen Leib. Der kommt ihr einst nur in der 'Menschheit'.
Kind, Narr und Urmensch macht in ihm den Sprung weit über den Menschen hinaus. Er lässt den Menschen vollkommen aus. Die Frühgeburt hat kaum einen Leib. Der kommt ihr einst nur in der 'Menschheit'.
Euer falscher 'Gott' bin ich. Ich bin der 'Gott', über den ihr euch gerne irrt, der leidet und schreit. Ich bin nur Leib. Ich bin nur sterblich. Ich bin keine Geist, hab keine Seele außer mir und werde immer nur bei mir mit allem und einig leiblich sein. Wer ist wie Gott? Ich bin der ich bin? Und wenn ich hier fertig bin, wird keiner, der sich für 'reich' hält, äußerlich reich auch ist, noch übrig sein. Ihr glaubt, ihr entgeht der Vernichtung? Ihr versteckt eure Kinder? und entgeht der Pest? Ihr geht in Deckung vor der leiblichen Not? Ein Hunger wird kommen, der alles und alle frißt, und ihr ward nur immer schon tot.
Die Natur des wahren Menschen liegt in der Distanz der Spätgeburt zur Mütterlichkeit. Was ist denn das für eine 'Wahrheit', die diese Distanz erst aufhebt und dann die so verinnerlichte große Not als Todestrieb bezeichnet! Wer ist denn allein dann Opfer des Todestriebs? Doch nicht die Horde der WahrheitsBesessenen, der viel zu vielen überflüssigen Frühgeburten, sondern jeder vorgeschichtliche männliche Leib, der sich der Distanz ergibt und lebt in einer demütigen Geborgenheit hinter einer aufrechten Überreifen. Reifen über Reifen! Fett. Ich bin Leib und vielleicht auch - Opfer in Streifen. Ihr aber, die ihr euch MenschenGut nennt, seid schon immer erloschen. Sinn ist unsinnliche Vergangenheit. Ihr seid nur endloses Wissen, das sich um Nichts und wieder Nichts dreht. Dieses Nichts nennt ihr Sinn und springt von Freiheit zu Geist, Vertragsbruch zu gebrochener Unabhängigkeit. Grauenhaft haltlose gläubige UnSeligkeit.
Die Natur des wahren Menschen liegt in der Distanz der Spätgeburt zur Mütterlichkeit. Was ist denn das für eine 'Wahrheit', die diese Distanz erst aufhebt und dann die so verinnerlichte große Not als Todestrieb bezeichnet! Wer ist denn allein dann Opfer des Todestriebs? Doch nicht die Horde der WahrheitsBesessenen, der viel zu vielen überflüssigen Frühgeburten, sondern jeder vorgeschichtliche männliche Leib, der sich der Distanz ergibt und lebt in einer demütigen Geborgenheit hinter einer aufrechten Überreifen. Reifen über Reifen! Fett. Ich bin Leib und vielleicht auch - Opfer in Streifen. Ihr aber, die ihr euch MenschenGut nennt, seid schon immer erloschen. Sinn ist unsinnliche Vergangenheit. Ihr seid nur endloses Wissen, das sich um Nichts und wieder Nichts dreht. Dieses Nichts nennt ihr Sinn und springt von Freiheit zu Geist, Vertragsbruch zu gebrochener Unabhängigkeit. Grauenhaft haltlose gläubige UnSeligkeit.
Was widerlegt den männlichen Über- und Blödsinn? Die Menschheit als missbrauchter Leib, der allen als großer Hunger kommt. Und was ist Krieg? Euer sinniges Nichts, euer 'Todestrieb', also die gegen mich gerichtete vergebliche Verzweiflung. Ich könnte schreiend lachen über eure 'Wissenschaftlichkeit'. Ihr seid mir den Brüller nicht wert. Ihr aber werdet schreien, wenn man euch frisst bei lebendigem Leib.
Hunger, Hunger, komm zu mir, zeug mir wieder und wieder Wollust und aus meiner tierischen Seele her und über menschlicher Bescheidenheit hin eine Welt als Leib.