Nichts vergeht schneller als das
Vergnügen der Reichen. Ihm fehlt der Leib. Es er/füllt sich im
Wunsch des andern. Jeder Wunsch hat seine ScheinWirklichkeit im
vergeblichen des anderen, im Neid. Neid ist nun nicht mehr grundsätzlich
schlecht. Er ist die WunschWirklichkeit: er ist einfach beschnitten um jede Möglichkeit, selbst je Wunsch des andern zu werden.
Wunsch hat keinen Leib und will kein
Leben. Nichts ist daher schneller am Ziel. Wünsche sind Raum ohne
Zeit. Im ihrer Mitte ruht das Subjekt des Wünschens, das Nichts als
Punkt in seiner beschränkten krummen Unendlichkeit.
Mann ist Subjekt und Frau ist Objekt
des Wunsches. Er ist von ihm getrieben und Frau damit bekleidet. Mann
vergeht mit den Zeichen selbst und erhält sich dagegen mit sinnloser
Gewalt. An der Frau gehen die Wünsche erfüllt in sich nur vorbei.
Nur im Bild des Mannes ist die Frau
voll Neid. Das ist ein Trugbild. Damit betrügt sich der Mann über
die Unmöglichkeit ihrer Wünsche und sie – betrügt damit ihn.
Frau ist nur Wunschobjekt und das Subjekt ihr Zweck, ein Vor- und Verführer
der Ware, der genommen sein will.
Das Nichts ist nur die Leere des
Wünschens. Und nichts wünscht sich der Mann mehr als das. Der Punkt
als Zeichen ist doch offensichtlich nichts als der Grund der
männlichen Endlichkeit. Von da aus fliegt er immer nur zurück durch
Text und Zeit.