Samstag, 11. Oktober 2014

SchamBerg

Es gibt keine Pubertät. Auf die Kindheit folgt eine Zeit, in der der Menschheit der Faden reißt, der SchleimSamenFaden mit dem Frenulum zart und viel leicht.

Es ist kein Wunder, dass sich die fette männliche Heiligkeit jetzt und hier an jungfräulich kleinen Arschlöchern die Seligkeit schenken muss. Hat sie doch lang schon keine eigene mehr.

'Da geschah etwas, das jeden Mund stumm und jedes Auge starr machte.' Es begann 'der Seiltänzer sein Werk'.

Die Pubertät wird bei der Frau dadurch erzeugt, dass man ihr den Leib ganz entfernt wegnimmt den Körper bekleidet mit Waren überhäuft. Ihre allgemeine HinterLustigkeit wird unterdrückt da bei. Ihr Leib wird kanalisiert. Sie erhält einen WarenZugangsKanal. Ihr wird die LustVerstopfung beigebracht und sie wird auf das Aus-Stopfen vorbereitet achso den StoppelErsatz Ihrer Männlichkeit.

Männlichkeit ist dabei nicht das Geschlecht des Mannes, sondern sein falscher Umgang damit. Es gibt kein Geschlechtsteil, das menschliche Geschlecht ist nicht verteilbar auf Zwei und auch nicht beliebig (insofern gibt es auch keine Geschlechtlichkeit der Gleichen). Teilbar für sich ist es wohl - insofern es zwei Qualitäten hat - und auch mitteilbar - da jeder Mensch alle seine wesentlichen Funktionen bezüglich der Befriedigung kennt -, das liegt in seiner von der Fortpflanzungsfunktion unabhängigen 'Natur'. Hier - und nur hier - darf man mal feststellen, dass die Natur des Menschen nicht viehisch ist.

Die Wollust am ganzen weiblichen Körper ist ein Ausgang wie die Lustigkeit. Eros zonenlos. Die Wollust ist ein Ausgang der Not, bei der Frau auch positiv besetzt durch die Fettleibigkeit. Die äußere Not muss von innen heraus. Die Lustigkeit ist ein Ausgang der inneren Not, der Schmerzen (Histamin), die man vom Lebensrest in sich hinein gefressen hat. Innerer und äußerer Zwang: der innere ist die äußere Not und der äußere Zwang ist verinnerlicht Tod. Die äußere Not lässt sich auf Mann und Frau verteilen: in Fettüberfluss und Energieverdruss. Überfluss wird Leben und Verdruss wird Bewegung. Man kann den Kreisfluss gegeneinander verdrehen und noch verknoten: dabei kommt unser blödes Bewusstsein heraus: aus Leibüberfluss wird eines fremden Körpers persönlicher Besitz und aus Energieverdruss wird Gewalt und dem fremden Leib die kraftraubende Ausbeutung.

Abtreibung ist Ausgang und Anfang aller Menschlichkeit.

Ihr seht doch nichts als ein schwarzes Loch, wo ich doch den schönsten verdrehten Knoten an und in mir hab. Da, wo euer Geist Flügel zu haben meint, trifft ihn Ein stein.

Der Koitus ist der Knoten, die allgemeine Ausgangsverstopfung. Für den Mann ist sie zwanghaft seines Willens Verlust. Für die Frau ist die Verstopfung unfreiwillig, Verlust des freien und sich Masse bewilligenden Leibs. Leider bringt es der Frau auch den Verlust der materiellen Not. Dem Mann wird der Verbrauch fremder Energie wesentlich und er konsumiert Liebe, statt Wollust zu schenken.

Der Koitus führt beim Mann nicht zum Energieverlust, sondern nur zur VerLust des Verdrusses und mündet in einen ausgeglichenen Zustand der Müdigkeit. Er hat nicht Sättigung zur Folge, sondern nur einfach Langeweile Sinn voller gleicher Gültigkeit.

Die Wollust des Mannes ist ein Ausgang, sie lenkt den Verbrauch des Leibs nach außen um Waren zu zeugen. Das Lebensmittel, das der Mann schafft, entspricht dem Fett am Weib.

Wie soll man Worte finden für den falschen 'Verstand'.

Diese widernatürliche Männlichkeit wird der Frau eingeimpft als Gabe der Armut und Blödheit. Ihr wird der Wunsch angetan als eigener entstanden aus der von ihr zu erfüllenden oder erfühlenden abstrakten männlichen Körperlichkeit oder Autorität. Dem Mann ist die eigene Widernatürlichkeit der lähmende Wille und seine Vergegenständlichung im Besitz. Diese Widernatürlichkeit ist natürlich nicht die gegen das Tier gerichtete allgemein menschliche, sondern nur die Unmenschlichkeit.

Und immer verliebt der entwendete Leib den Dummen Schwachen mit dem Starken Reichen.

In einem Leerraum zwischen sich tauschen Mann und Frau ewig pubertierend ab jetzt ihre Dummheiten aus.

Z. ist der Knoten, der steht für den vaginalen Orgasmus bei Mann  u n d  Frau zugleich. Der Koitus normalis ist eine allgemeine beide Geschlechter gleichermaßen treffende Verkehrtheit.

Die Pubertät an sich ist also kein Zwischenstadium auf dem Weg zum erwachsenen MenschSein, sondern die Verewigung einer gewaltsamen Verkehrung der menschlichen Natur. Die Pubertät, sofern man sie überhaupt als Entwicklungsabschnitt und -einschritt sehen will, ist eine Zeit, in der einem die Geduld geraubt die Gelassenheit übergestülpt werden soll, ein Unwille erzeugt mit der Haut des Bewusstseins. Das Bewusstsein ist eine Hautkrankheit und der Wille bricht eiternd daraus hervor. Es gibt keinen Willen. Es gibt kein Bewusstsein. Das Unbewusste ist doppelter Blödsinn: ein gebrochener Unwille für das Protokoll, die Niederschrift einer Krankheit. 

In der 'Reifezeit' dieses Geschwürs wird der Widerstand des ursprünglich Unnatürlichen gebrochen, der Mensch umgeformt zum wieder 'reinen' Tier und schriftlichen Übermenschen.

Die sexuelle Reife an sich hat für das wollüstige Empfinden des Menschen keine Bedeutung. Sie ist nur eine Zeit der Hinführung an eine verrückte Waren- und WerteWelt. Sie ist eine Zeit der zwangsweisen WiederHolung des TierSeins mit dessen simpler Hierarchisierung im Kampf Widerstreit einerseits und andererseits der Zeugung von menschlich leb- und liebloser Gleichgültigkeit durch Missbrauch und Grausamkeit. Am Ende ist der Mensch nur Funktion einer Maschine und glaubt an dies übernatürliche ÜberTier: Gott Kirche Staat Lohnsklaverei, notwendende fremde Arbeit.

Allein menschlich ist die Natur, die auf jeden Großen Sinn Abriss verzichtet. Am Ende rächt sich die Natur mit der Verweigerung hint und vorn. Rein und raus geht für alle unendlich langweilig Lust los aus.

Die Pubertät am Mann ist eine Verbindung aus Scham und vergewaltigender Unverschämtheit. Er wird körperlich peinlich wandert überspringt zeitlich sich leiblich selbst lebt er nicht wirklich mehr reißt ihm der Faden des Lebens glaubt die abstrakte Körperlichkeit aus ihrer und seiner Jungfernschaft zieht er den Geist hervor der alles be-zeugt.

Der junge Mann wird zum Sinn der weiblichen Versteinerung. Vergeblich bricht er sie auf zur großen Reise. Immer muss er allein sein und würde doch gerne mit ihr geh'n - an Rockzipfel und EheStrick.

Der Mensch ist verpubertiert bloß noch unverschämt blöd, wo er lang schon Scham los war und weiter sein könnte.