Samstag, 18. Oktober 2014

Heil Gott und Geist

Den  e i n e n  Leib gibt es, den ihr nicht begreift. Seid ihr doch nicht einmal halber und fast blind im Geist der Lüge darüber. Ihr betet in dem, was ihr 'Gott' nennt,  den Wert an sich an als Grund des bezahlbaren Vergleichs. Ihr habt nur Geldwert zwischen WarenZeichen.

Es gibt den Leib, den ihr nicht begreift. Spürbar macht er sich im raschen Fortschritt des Alterns und im Missverstand des fremden Lebens als Krankheit.

Verschiedene Körper haben Menschen, aber nur  e i n e n  Leib. Die Schwachsinnigen hoffen und jammern: 'alle sind gleich'. Vor ihrem 'Gott' sind sie trostlos gleich und im Wert der weltlichen Dinge darüber 'natürlich' verschieden. Was hier 'Gleichheit' heißt, ist die Trauer um den verlorenen Leib.

'Alles ist sinnlos, wir sind alle nur ein einziges Selbst und über uns Eins', heißt es und zugleich haben alle ungleichen Besitz. Keiner gleicht dem anderen bei äußerlicher Betrachtung und jeder fürchtet das Ende der - oberflächlichen ungleichen Möglichkeiten.

Wer wenig hat, will der Gleichheit Schein um mehr Wert zu sein. Das ist die Lüge der Gerechten.

Alle sind in einem sich gleich: sie haben kaum Leib, nichts, was sie mit sich und dem Fremden wirklich vereint. Seuchen sind ihnen endlich letzter und einziger Grund menschlicher Einheit. Heil! Gewalt und Krankheit Gott und Geist. Ein Heil dem Krieg und Hunger mögen sie sein.