Das Bewusstsein ist ein Rückspiegel des Äußeren. Es braucht durchaus nicht mehr als eine spiegelnde Fläche zum Sein. Mit den blöden Spiegelneuronen hat man nur den falschen Über-Sinn gefunden: ein Gefühl also über den Gefühlen weit jenseits des Verstandes. Ein typisch wissenschaftlicher Unsinn. Selbstbewusstsein und Bewusstsein kann man verdichten in allgemeiner Seligkeit der äußeren Welt. Zur beseelten Welt gehört ein Mensch mit Lebenskraft: der Mensch ist damit Tier als Zeichen. Er hat einen Sprachleib. Das wirkliche Tier hat einen Willen, der Mensch aber bildet sich einen gegen es oder mit ihm unter der Tiermaske ein. Störend wirkt der später in Zeichen verwandelte Leib, der nun gewendet und zerrissen unter der Maske hervortritt: das ist die falsche Körperlichkeit. Die Störung ist absolut und reines Selbstbewusstsein: ein Rauschen und Pfeiffen der Rückkopplung. Falsch ist das tolle Bewusstsein unser, weil es sich für subjektiv hält, für einen Eigner und die Zeichen für wahr und Objekte, also Besitz. Dieses Bewusstsein rechnet sich zu den Dingen und wird vom Selbstbewusstsein natürlich blockiert. Das Selbstbewusstsein ist damit endlich auch der Widerspruch der die Sprache zerstört. Unter der zerstörten Sprache wird stumm der Leib wieder frei - mit der Vernichtung der Welt der Waren wird der Mensch wieder mit bloßen Füßen auf den Boden der Erde gestellt. Bewusstes Sein ist wieder ungebrochenes Spiegeln. Wenn der Überfluss geht, hungert der Mensch, der Leib lernt neu sprechen, eignet sich Zeichen neu an, bemalt sich den Leib, ist keine Maske und kein Maskenträger mehr und nicht beschriftet. Er ist bunt blühende Pflanze und will wieder Tier nicht mehr sein. Er ist hat seinen menschlichen Gegenwillen zurück, ist wieder nur Unwille gegen die Not, ursprünglicher menschlicher Wille. Er will nicht rauben und fressen und er will und muss sich nicht fort-pflanzen, er will nicht mehr weg von seiner blühenden Glut. Ein Pflanzler ist er und wirklich wollustig rein.