Wer hat mich so von ihr angetan? Ich bin verloren bei ihr. Nie mehr werde ich bei eigenen Sinnen sein. Gefangen nur mehr bin ich durch sie in fremder Sinnlichkeit. Ihre Fülle ist Erfüllung und Erlösung mir zugleich Untergang in die himmlischste Ewigkeit. Wie soll ich denn eigenes Leben und FremdArbeiten noch in ihrer Gegenwart haben? Sie ist der natürlichste Traum der Weiblichkeit, der Anfang der Menschheit. Sie ist der große aufrechte ehrliche menschliche Widerspruch gegen die große Not gegen jede harte Natur. Jedem männlichen Nachzügler dieser ersten obersten Menschheit ist ihre rein leibliche Wollust verzehrende Liebe, die gesättigt sein will der betrachtenden Not und Verzweiflung. Dies Begehren, diese Unmittelbarkeit der An- und Einsicht kann mann wahrhaftig und schwer nur ertragen. Dies Gewicht will durch Worte der Liebe erst noch gestemmt sein. Dauerständer und Orgasmus will ich sein dazu und mich keiner noch so blöden Peinlichkeit nicht ergeben und schämen. Sie ist widerspruchsfreie Ergebenheit aller Wollust. An ihr liegen mir Berge des Verbergens der mühsamen Lust, gesammelte Schönheit ist sie in sich dicht und nicht von Waren verkleidet. Da ist keine Oberfläche. Sie ist nur Strahlen und mich blendender Leib. Sie breitet gelegentlich der Natur die eigene Göttlichkeit aus, öffnet sich schließt sich ihr, nimmt sie und sich in die Arme. Die Natur wird zum Gebet in ihr und an ihrem Kreuz allein neig ich in Demut mein Haupt.
Ein Schatz ist die Leibesfülle des Weibs. Sie kann nur mit reinstem Gold, das aus der Erde tiefstem Herzen zu holen ist, aufgewogen werden mir zum Preis der furchtbarsten eigenen Dreckigkeit. Diese allein soll Besitz dafür mir noch sein.