Histamin ist eine Substanz, die in ihrer Wirkung auf den Ursprung des Menschseins verweist. Sie ist in uns die Hinwendung zum Sinn des Faulen, die vergesellschaftet ist mit dem sinnlichen Hergang der Not. Die Fäulnis, das Faule, die Faulheit sind Lustverstärker. Der Mediziner denkt nicht weit genug. Für ihn ist die HIT eine Krankheit. Aber der Mensch selber ist eine Krankheit und Not von Beginn an. Die Fäulnis, der Schmerz, die Krankheit bringen den Menschen zum Arbeiten, Laufen. Der Urmensch tanzt nicht vor lauter Freude, sondern um sich aus Schmerz wieder Freude zu machen, aus 'Faulheit' also Lust. Lachen ist ihm leiblich befohlen. Das Mehr an Histamin erhöht den Menschen in seiner 'Krankheit'. Es verstärkt den Widerspruch seines leiblichen MenschSeins. Der höhere Mensch ist nur einer der unnatürlichen Faulheit. Er ist der Schmarotzer, der von den Gesellschafts- und anderen Maschinen gezeugt und genährt ist. Seine Fäulnis ist vergangen verloren in der reinen Faulheit. Er ist als Mann fett überfressen und tauscht die Macht über den Leib mit Leibesfülle und -mächtigkeit. Der 'Übermensch' der Gegenwart ist männlich und überernährt. Im Weib wird der Mangel an Fäulnis Ohnmacht oder der Widerstand dagegen Magerkeit und warenkonsumierende Faulheit. Histaminintoleranz ist eine archaische leiblich mühsame den Leib bemühende Toleranz. Die Toleranz des Urmenschen träumt von Übermenschen, einer Freiheit vom Leib. Traumzeit. Dieser einfache 'Übermensch' [aus dem Traum der Urmenschen] oder Mensch-über-Mensch ist nach Verdrängung des Urmenschen Realität geworden, er ist der Untermensch im andern, die absolute Langweile des letzten Menschen in seiner Histaminverträglichkeit. Wogegen der Urmensch angeht und leiblich -arbeitet, das sitzt nun der letzte Mensch einfach aus: in seiner modernen parasitären Überheblichkeit. Der letzte Mensch zeugt nur noch Maschinen leibloser Langeweile. Die Maschinen wiederum fördern nur Menschen ohne Sinne ohne gierige Aufnahme von Histamin und ohne wollüstige Reaktion darauf. Die Histamintoleranz ist ein neues Ding und der Verlust der natürlichen Menschlichkeit. Sie ist die moderne Unmenschlichkeit. Sie dominiert seit es auch männliche Herrschaft gibt. Sie ist der Irrtum der Irrtümer. Sie zeugt sich Untermenschen mit MaschinenKörper. Paulinische Körperlichkeit. Der große Übermensch der Moderne mit seiner schönen Wissenschaftlichkeit ist eine Verbindung von Maschine und verwundetem gefangenem Urmenschen. Er ist also eine Maschine mit einer Bewegung aus einer Intoleranz gegen sich selbst. Das schafft ihm scheinbar Halt. Der wirkliche Urmensch in der MaschinenZeit aber ist der letzte Leib der sich in seinem Schmerz und seiner Krankheit gegen die Maschine noch vollständig begreift. Das ist nun Nietzsche auch. Er ist der zerrissene Leib mit der vergeblichen Sehnsucht nach der Wollust der Ganzheit. Beides war einst auf die Geschlechter richtig verteilt. Weib war ganzer Leib und Mann von ihr gerissen. Er begreift auch die Geschichte der Menschheit, die dem modernen Untermenschen dem Toleranten der letzten Zeit wegen des Fehlens des ersten großen Fehlers des Leibs (der Not, die der Hunger der unsichtbaren anderen geworden ist) nicht mehr fassbar ist. Die modernen Maschinen funktionieren wie der Leib eines modernen Untermenschen (Staatsbürger und SelbstVerwaltungsMensch). Die Maschinen aber brauchen auch einen wirklichen UnterLeib. Sie brauchen als Rest von Leben für den Betrieb meinen urmenschlichen Unterleib. Noch sind sie nur euer nichtiger leerer Körper mit blöden Funktionen. Bald haben sie meine Leiblichkeit, die ihnen wieder Flügel verleiht.
Histamin ist für den Leib vielleicht das, was der fossile Treibstoff für die Maschinen ist. Wenn das Leichengift den Leib nicht mehr findet und angreifen kann, treibt es Maschinen an. Das Leichengift ist ein Fraß der Not, den der Leib abarbeiten soll. Der moderne Mensch aber ist ein fauler Allesfresser, dem die Maschinen mit der Kraft des Leichengifts die Welt vorverdaut hinspeien als Waren aus der Kunstwelt des schönen Scheins. Lebensmittel sind aus des Lebens Verderben. Heute sind unsere Lebensmittel eine Verbindung aus unsichtbarer Fremder Hunger und der SchlauAffen fallout aus dem KunstParadies des Bewerbens.
Übrigens:
der Gourmant zahlt für das Hingespeite der Maschinenwelt und Sklaverei: das ist aller Reichen und Faulen stinkende Schwelgerei - der Gourmet isst nur das, was er sich selbst erarbeitet hat: er hat es leiblich sich vom Gift befreit: das ist die nachträgliche Freiheit des Urmenschen: und leiblicher Grund für Epikurs freundliche Heiterkeit.
die Texte hier sind kleine richtig gedrehte Maschinchen (die sich selbst zerstören) und also weder simpel in geraden Aussagen sinnerlösend noch höhere Narretei
der Gourmant zahlt für das Hingespeite der Maschinenwelt und Sklaverei: das ist aller Reichen und Faulen stinkende Schwelgerei - der Gourmet isst nur das, was er sich selbst erarbeitet hat: er hat es leiblich sich vom Gift befreit: das ist die nachträgliche Freiheit des Urmenschen: und leiblicher Grund für Epikurs freundliche Heiterkeit.
die Texte hier sind kleine richtig gedrehte Maschinchen (die sich selbst zerstören) und also weder simpel in geraden Aussagen sinnerlösend noch höhere Narretei