Sonntag, 17. August 2014

Spalten und Riss

S will nicht aufgerissen sein

S will sondern einen Verführten, sein AufgerissenSein und selbst nur überWunden und verschlossen in Spalten.

Sein AufgehobenSein gegen den Riss ist ihr Sein in Spalten.

Wir gewinnen an Aufgeklartsein.

Sie wechselt also nur zwischen einem Sein und einem gespaltenen VerschlossenSein.

Sein Riss ist der Verlust des Leibs und ein Sein im leidenden Geist.

Ihr Sein in Spalten öffnet die große weite Spalte der Not und zeugt ein kleine Spalte als Bild der verschlossenen Notwendigkeit: Jungfräulichkeit. Die Jungfräulichkeit gehört daher nicht zum Ehezwang und ist keine [in 'genetischer' Absicht fixierte] Folge des Vaterschaftswahns. Die Not zeugt ein weibliches Sein in Spalten und die absolute männliche Zerrissenheit. Der Schnitt beim Mann ist ein Riss in der Sinnbildlichkeit. Die Jungfräulichkeit ist ein Symbol der äußeren Not. Engpässlichkeit. Die äußere Not steckt auch in seiner Zerrissenheit. Not darf bei Notdurft sein, ein Riss der Spalte: das ist nicht das Ende der Jungfräulichkeit.

Der Koitus ist daher für Mann und Frau nur sinnloser SpaltenVerein. Die Vereinigung wird damit eine Bildung sinnlosen höheren Seins.

Für dem Mann [Patriarchen] ist dieser Unsinn göttliches Erkennen. In einer Welt des Handels der Zeichen werden Mann und Kind ausgeschieden als Zeichen eigenen hohen Sinns. Frau wird zum unbedeutenden Untergrund des Vereins.

Sie hat ein ständig bedrückendes Wortleibverschied im Unterlag.

Das Patriarchat zerstört die ewige dicke Jungfräulichkeit, indem sie ihr einen Riss unterstellt. In der falschen Vorstellung und schönen Worten verdichtet der Mann seinen eigenen Riss in ihr von ihm eingebildeter Magerkeit.

Die Dinge ändern sich, wenn die Zeichen die Welt selbst beherrschen, werden ein schwingender Apparat aus Ware/Ding Wert/Unwert/Zahl. Die Geschlechtlichkeit ist vergangen und reine Körperlichkeit ist worden die sich dehnt in krankem Wuchern und er schrumpft mit befreiendem Hunger und in erlösender Not bei läufig angenehmer Unklarheit.