Samstag, 23. August 2014

K.s Träumereien

Ich unterscheide zwischen Körper und Leib und gebe zu, dass ich mich mit dem Leib im Reich der Wünsche und meiner Träume bewege. Das Ich ist da mein Feind und das Bewusstsein ein Schloss und beides mein Prozess Urteil Untergang.

Da die Realität eine schriftliche ist, kann die Welt durchaus in einem Traum untergehen.

Irrglaube des Realen: der Körper des Menschen hat eine Besonderheit in zwei Geschlechtern: von Wissenschaft Anatomie gezeichneter Unsinn, SinnEinheit in gemalten Bildern, oberflächliche Nacktheit. Im Bewusstsein der Zeichen verringern sich endlich die körperlichen Unterschiede der Geschlechter zum sinnlosen Kampf hin und widerstreben damit am Ende allein noch der leiblichen Einheit. Sturz in den Traum. Albtraum.

Mann und Frau haben ein einziges großes Geschlecht und zwei verschiedene Leiber. Immer strebt man noch irrend eine funktionale Vereinigung zweier gesonderter Körper an. Die Körperlichkeit ist ein wissenschaftlicher Blödsinn. Man sondert Tote voneinander, seziert nur und schaut was einmal war. Als wär der Mensch eine Ware. Aus Ware wird Wahrheit. Aber wir haben zwei träumende Leiber und ein einziges wirkliches großes weibliches Geschlecht.