In einer reinen Zeichenwelt Warenwelt löst sich alles Geistige auf und erlöst sich vom Leib. Der Leib ist wieder wirklich befreit. Er stürzt ab und findet zunächst Halt am Kreuz. Der Leib will selber Gott sein und – beschneidet sich erst einmal betrachtet sich als endgültig vermessen. Bis der leere Verstand als neuer UnVerstand ihm etwas anderes sagt und beweist. Bescheidenheit des Geistes ist noch kein Gewinn für den Leib. Die Wissenschaft findet die Zusammenhänge nicht. So wendet der Leib sich ab gar von Kreuz und Beschneidung um gegen jede Bescheidenheit und jeden abstrakten WertGegensatz anzutreten und selbst maßlos zu werden. Leib will nur mehr Leib haben und sein. Das begehrt nun der höhere Mensch. Der Übermensch aber ist der Leib, der sich aus sich auch wieder hervorbringen kann, der ewig wiederkehrt im gleichen Geist (nicht im gleichen Leib als selber Geist der gelben Trottel): der Übermensch ist daher ein rein leibliches Weib, das wollüstig leiblich ist und woll-lustig gelegentlich sich für die Vermehrung entscheidet. Dieses Wollen ist einfach rein weiblich. Ihre Wollust ist die vom Willen ganz freie leibliche Lust und Gier. Beim Mann ist die große Wollust vergesellschaftet mit der Not und erzeugt ihm immer den ganzen leiblichen Untergang oder einen Willen dagegen. Der Wille des Mannes ist daher Zwang Gewalt und reine Unfreiheit. Seine kleine Wollust ist ein tragischer Untergang in fremdem Nervengeflecht: Schrebers Verkleidung wollüstiger Bescheidung: lustlos friedlich freundlich und traurig ist dieser brave Mann: mit harter erogener Zone der Beschränkung unter fremder weicher Haut.