Ü b e r dem Leib und j e n s e i t s seiner Sinnlichkeit haben wir im Hirn vergegenständlicht das Glück als Gefühl und dessen Zeichen der Schönheit für die Dinge der Welt. Glück ist der Grund aller Zeichen. Das ist unser Höchstes übersinnlicher Leiblichkeit. Es bleibt mir so kein MetaGlück zurück, sondern gibt mir nur den höchsten positiven LeibBezug aller Dinge. Wir verschlingen uns selig in allen Dingen und verdrehen uns ineinander im innigen Selbstbezug. Seele ist Glück und erschöpft sich im Bezeugen der Schönheit der Welt für den Leib. Diese Seligkeit ist nur der Spiegel des Leibs in allen Dingen. Seele ist im höchsten Glück und in reiner Schönheit nur ein Rückbezug des sinnlich wahrnehmenden Leibes auf sich.
Das Leben verhält sich zur toten Materie wie die Seligkeit zum Leib. Leben und Seligkeit sind nur Momente der Trägheit und Zeichen der Vergänglichkeit des Materiellen. In Sinn und Wert der Dinge verkennt sich schriftlich die Seligkeit. Sie organisiert sich zum Schein nur selbst im Sturz, wehrt sich gegen den AbFall von Welt, der wir greifbar sind. Rein schriftlich beschränkt sich etwas die Seele, wird nachlässige Ungewissheit.
In den Dingen allein ist die Seele gewiss und das Hirn ist unser fremdes gewisses Sein.
Es geht für den lebendigen Leib nicht darum, zu prüfen und zu entscheiden, ob das Leben Sinn hat oder wertvoll ist, sondern lediglich darum, ob es schön ist und man allein dabei und darin glücklich wird. Ein Maximum an Schönheit und Glück in diesem Sinne ist nur erreichbar in einem Leben frei von Sinn und Wert. Begriff und Schrift dazu sind immer verkehrt. Die Freiheit erfüllt sich in unbestimmter allgemeiner Zufriedenheit und das Glück erfüllt sich in bedingungsloser Liebe. Liebe erzeugt auch alle Schönheit und Zufriedenheit macht unendlich frei. Für die bedingungslose Liebe muss man also nun alles hingeben, was noch einen Maßstab außer sich hat, dann allein hat man das schönste Leben und höchste Glück. Der einzige Grund des Glücks ist am Ende der Leib und die einzige Äußerung dessen wunderbare Lebendigkeit. Glück und Schönheit sind nun einfach nur unbeschreiblich.
Das leiblose eingebildete Unglück sucht beides, Glück und Schönheit, immer im künstlichen Rausch. Jeder Rausch ist nur reine schriftliche Blödheit.
Das ist die einzige höhere Einsicht der Textleiblichkeit: Rausch verlangt Glauben und erzeugt religiöse Dummheit. Seele ist Hirn. Sinn Wert Glaube Religion Rausch Schwachsinn bewirken Vernichtung von Hirn Seele Leben und Leib.
Vergeblich sucht man nach Sinn und Wert und umsonst wirft man Leib und Leben weg! Das scheinbar Wertlose ist hässlich und das scheinbar Sinnlose traurig. Ein Fluch ist jeder Schein, der des Übersinns wie der des Geldes. Hässlich und traurig ist das schriftliche Sein, das seinen Sinn in Berauschung und Krankheit sucht, und in der Sucht nur die Erlösung findet.
Leib Sinn los gibt allein Glück, Leben Wert los erst Schönheit.
Das Göttliche hinter der Welt ist der schlimmste Gegensatz der schönen Dinge des Lebens und des glücklichen Leibs: scheinbare Finsternis hässliche Traurigkeit eingebildeter Zeichen in Buch- und TextHeiligkeit. Das schlimme Göttliche ist nur die absolute Verkommenheit des Denkens die Verdorbenheit des Hirns die Veräußerung der Seele des Leibs in einer Welt aus Waren und Zeichen.