Montag, 30. Juni 2014

Vom hässlichen Glauben und schönen Leib

Alle Gotteshäuser waren von Beginn an nur Orte der Hinrichtung des Leibs an Waren- und Geldströme, seiner Ausrichtung an der eingebildeten Arbeitskraft. Jeder Glaube an einen Gott und Sinn ist ein verkehrtes Reiben der Menschen in sachlichen Bezügen aneinander. Der Bezug stellt sich dar als ihr Lohn in Schein und Scheinen. Die Geschlechter sind dabei sinnlos frontal zueinander gekehrt. Koitus zeugt Streit der Körper untereinander und Vermehrung darüber im gesellschaftlichen Umgang nur Massenvernichtung im Gegenzug. Alle Umkehr des Leibs und Falschheit der neuen Körperlichkeit hat als scheinbaren Grund und HinterHalt den leeren gehaltlosen nicht hinterfragbaren Glauben. Der Glaube hat wohl seinen Grund in sich wie ein Knoten, der unlösbar ist, und die Welt, die er scheinbar hält, real niederzwingt, ist eine der Perversion und des Verbrechens gegen die natürliche Leiblichkeit.

Leiblichkeit allerdings bietet nur Rückhalt sich am breiten Fundament eines weiblichen Kreuzes.

Die Menge der Körper vermehrt sich im WarenLand in Unmengen grenzenlos.

Zur Leiblichkeit allerdings gehört die Masse des einzelnen Leibs und die vollkommen natürlich Abtreibung der ungelegenen unreifen Frucht.

Alle Prediger des Sinns und Übersinns darüber sind kranke Lügner. Sie sind Hüter der Gefangenen im Reich der hohen Vernunft und des niederen Verstandes darunter. Was die Betrüger Gefühle nennen, sind die genehmigten BühnenAffekte, WarenBeziehungen, grausam beschnittene verstümmelte Sinnlichkeit, Organspenden.

Herzlichkeit hat nur das herausgerissene Organ des Fremden auf der Hand. Der wahre Gläubige ist nur ein Schlächter und Mörder.

Der Leib predigt sich nicht, er hat seinen Gang, er ist im Prozess einer sich richtenden menschlichen Natur. Des Menschen Natur liegt in der leiblichen Bezwingung der Not, nicht in der geistigen. Das Geistige muss in der Schönheit unter den Dingen sein und nur ein notwendiges Nebenbei der vollkommenen Leiblichkeit. Sinnlos schön ist der notwendige Leib und die Lust daran ist so leicht wie der Tod: das ist die wahre Liebe und einziger ewiger Grund des Lebens.

Hässlich will der gläubige Mensch sein und hässlich will er das Objekt seines Begehrens. Seine Schönheit ist eine der Dinge über dem hässlichen Körper das schöne Gewand.

Schönheit ist eine natürliche Folge der Schamlosigkeit. Durch ihr Reich bewegt sich der ganze Leib. Schönheit lässt sich nicht kaufen. Sie wird vergewaltigt von den Gläubigen und irdisch mit Geld entschädigt erlöst. Schönheit geht nicht von der Sache aus und kennt keinerlei Jenseits.

Schönheit ist einfach nur leiblich verfeinerte höchst wollüstige Begierde.

Freiheit ist eine Folge dieser Schönheit und nicht die erzwungene der käuflichen faulichten ÜberZeugung.