'... hörte ich je einen Hund so um Hülfe schrein? ...'
Die griechische Mythologie ist nirgends im Zarathustra 'verborgen' sondern steckt offensichtlich in ihm ganz bloß und allein mit vielen ihrer Möglichkeiten. Ihre bildhaften Besonderheiten im Text sind nur Stolperfallen für Deuter, schwere Brocken, die nach unten ziehen - sollen. Soll das doch die Gelehrten und ihre Kinder, die Lehrer, und KindesKinder noch, die braven Schüler, erschlagen. Als leibliche Möglichkeiten ohne Sinn, ohne Kenntnis der Mythen auch, sind sie ein Rausch der Sinne, der den menschlichen Leib streckt und zu den Göttern hin reckt. Was dem Leib wirklich frommt und sein Recht ist, hat von uns kaum erst einer wieder/erkannt.
Zwischen Klippen stand ich allein im vollen Mondscheine - Hellas.
Ein Hirte war es, dem am Boden lag wie von Sinnen und dem der Druck der Gedanken schwarz aus dem Halse heraus hieng. Ein Narr und Dichter im völlig idiotischen Gebaren zeugt mit einem Biss den letzten Geist, Gottes Sohn, auch Kephalos - und speit ihn vollkräftig zurück in sein Reich, weit weit weg in den Nachthimmel wieder hinein. Und was bleibt dem Rätselfreund und wer bringt wieder Licht in die Dunkelheit?: ganz umsonst sind der Faden und ist doch die Schlange gerissen.
Zarathustra ist kein Heller Blender keine brennende Lichtquelle kein Geist. Er ist offensichtlich der Tag als Lichtbringer und als Leib wandernder Freund. Der Wanderer trägt vielleicht um Kopf und Hals ein grauweißes Band und auf alle Fälle des Mondes Helle unter dem weiten Gewand.
Irgendwo im Text ist die Scham stecken geblieben oder ihr der Unsinn der RätselJagd noch nicht aufgegangen. Die Rote war einst ein Augen Brennen, aus vergangener Zeit in sie zurücklaufende Farbe. Und ist das Lachen nicht vergangenes Schrei'n, ewiger Widerhall der Verzweiflung und Klingen der Ohren, dem Einsamen Einstimmen folgend?