Sonntag, 9. November 2014

Der 'Leib' Christi

Das gesamte christliche GedankenGebau war von Beginn an nichts als eine 'Schreibstubenweisheit'. Alles fing an mit dem Gestammel eines unfähigen Literaten. [Es sollte ihm aber noch ein warhhaftiger 'Großer' folgen: ein gänzlich Illiterater und Analphabet!] Es ist ein Bekenntnis zur reinen Wunschlosigkeit in einer Welt der Waren. Es ist die Entdeckung des Grundes der Liebe in der Liebe an sich durch einen auf den Verzicht der Erfüllung Beschränkten, Idioten Impotenten Ausgegrenzten. Christlicher Glaube ist nur Selbstwahrnehmung der Armen, Hungernden und Armen im Geist auch, der nur für immer noch mehr Schulden arbeitenden fremden Massen. Den im Reich der Arbeit Benachteiligten tritt dann gegenüber der Reiche, der das Reich selbst ist und den Wunsch verkörpert, der Geist der Maschine ist. Sein Glaube ist der Zweifel. Er stutzt und staunt nur über den Unsinn und nennt das unbegreiflicherweise doch seinen Sinn und Grund allen Glaubens. Was dem Hungernden die leiblich-christliche Bescheidenheit ist als himmlische Sorge, ist dem reichen Schmarotzer die Beschränktheit im sorglosen Geist. Im Glauben sind sie sich allerdings ganz und gar eins, einerlei.

Was ihnen natürlich fehlt ist der einfache Leib. Der ist ihnen mit der Erde scheinbar abhanden gekommen. Besitz ist ihnen die Erde und also besessen sind sie mit ihr vom Geist. Das ist ihr blöder Sinn und ihr reiner Unsinn zugleich. Die Erde aber ist nichts sonst als einfach nur unser Leib. Der Mensch ist Eigner seines Leibs und der Erde genau in an und auf der Stelle, auf der er steht. Er ist LeibEigner der Erde und kein Leibfreier im GeisterReich.

Christus mit Leibeigenschaft ist uns nur ein Unfall des Denkens und parasitäre Gemeineigenschaft, die zum Kern des Reichs gehört, zur Hauptstadt oder zum reichen relativ kleinen mächtigen Staat. Das ist immer auch der kranke Zustand, der sich als Teufelei selbst angreift. Der Antichrist ist der faulende falsche Leib des Christen selbst. Der heilt sich auch nur selbst mit Folter Gift Krankheit Tod. Atheismus ist nur die vergebliche Sucht nach einer Kur gegen die Faulheit. Aber die christliche Fäulnis erlöst sich nicht selbst oder von allein.

Nicht irgenwann frei von irgeneiner Schuld, sondern frei von Schulden erniedrigendem Gewissen und Gott, also fremden Geist mit garantierter eigener Haltlosigkeit, muss man sein. Man muss schon allein leiblich bei sich sein wollen, absolut einzig sein, dann ist man ganz über 'Menschlichem' und endlich frei. 'Bewusstsein' ist nur die Funktion des Hirns an sich und die Seele ist dessen Bezug zum Leib. Was bleibt neben der freien 'bewussten' Seligkeit von Hirn hin zum Leib noch? Nur die höchste Einzigkeit. Ich bin einzig und allein. Ist dies ein Grund für Leid? Unsere Einzigkeit ist ein Grund des Widerspruchs gegen die Dummheit und ein Grund für unser Schreiben.

Nun müsste man doch leicht erkennen, dass die Dimension des 'zentralen' Ereignisses der Christuserscheinung, der Tod des 'wundertätigen GottesSohnes' am Kreuz, eine weltbewegende der Einbildung wohl war, aber keine von wirklicher Bedeutung, nur eine leider sehr harmvolle Randerscheinung [vergleichbar einem größeren Hautausschlag]. Die Wende des Kreuzes wiederholt sich unter christlicher 'Herrschaft' und in seinem Zeichen # bis heute unaufhörlich im leiblich Vereinzelten, wenn Schwule und Paderästen sich verdreht dem eigenen Geschlecht zuwenden und sich mit dem ihnen äußerlich gleichen Leib im Bild, im Großen und Kleinen, ein/gebildeten Geschlecht, von hinten wollüstig vereinen.

Ich bin kein Teufel, also weder Christ noch Atheist. Ich bin Leib einzig und allein. Leib und Leib ist natürlich zweierlei. Geschlecht und Geschlechtlichkeit. Männlich und weiblich. Zwei Welten sind das. Aber das ist eine andere Geschichte [auch der Menschheit].

Ihr schreit - aber da ist kein Retter - zum Herrn, und er antwortet euch nicht.