... haben ihren Anfang da, wo das Töten endet und das Hinrichten für ein massenhafte Schlachten der menschlichen Leiber beginnt.
Sie haben ihren Ausgang, wo das Leben aufhört für die beschissene grenzenlose Arbeitsteilung.
Ein absoluter Unsinn ist die folgende Gleichheit der Menschen. Das Männliche wird vom weiblichen Leib gerissen und heiliger Text. Der behauptet nun das Böse oder fordert boshafterweise eine Verstümmelung des weiblichen Leibs. Der leiblichen Ganzheit des Weiblichen wird die Sünde angedichtet.
Die Beschneidung der Frauen gibt dem Mann die Bosheit zurück. Mit dem so verstümmelten Leib verschwindet die 'Sünde' nicht, sie wechselt das Geschlecht. Ab dann hat der Mann sich die eigenen Sündchen jeden Tag zu verhüten.
Im Anfang lebt ein Teil der Menschheit in ewiger Seligkeit. Ein Teil will im Bewusstsein der Vergänglichkeit nur gleich wieder in die Erde hinein. Da ist noch der archaische Leib und keine oberflächliche Körperlichkeit. Die Sinnlichkeit ist noch Diesseits und im Paradies herrscht die Fühllosigkeit. Das ist der Unterschied von männlich und weiblich, aber nicht unser Begriff und ihr abstrakter nichtssagender oder dümmlich-dialektischer Gegensatz.
Ein Teil wollte immer nur Leben, ein Teil wollte das Sterben und tief in sich begraben sein. Das ist einfach nur menschlich und kein 'religiöses' Denken.
Religion ist erst die Folge von Krieg, Stadt und Staat, von Opfern und Schlachten. Wo Leben und Tod enden, beginnt das kranke Jenseits des UnVorstellbaren - rein männlichen Bewusstseins, das Reich von Recht und Gerechtigkeit. Den göttlichen Urheber dazu spar ich mir. Er ist unwesentlich.
'Das ist Recht und gerecht', schreit in Massen der Mann und richtet dem geheweiblichten Führer ein heißes BlutBad an.
Schrift verweigert sich Denken und die Wahrheit ist nicht einfach nieder zu schreiben: das menschlich-leibliche ergab sich aus einer in großer Not dem Tier der Herde aufgedrungenen Veränderung der GruppenZusammenhänge. Seligkeit und Bewusstsein: das ist im wirklichen Anfang reine Leiblichte, und etwas, das nichts zu tun hat mit 'Religion' und 'Glauben'. Der Mensch ist geschlechtlich uranfänglich ganz ungleich: weiblich ist reiner Wille zum Leben und männlich der Wille zum eigenen leiblichen Untergang.
Der Mann wird lebendig begraben, die Frau aber wird nach dem Tod ... zu Stein. Steinigung ist Eselei. Die Verwandlung in einen Stein war nicht Strafe, sondern Zeichen weiblicher Ewigkeit. Für die Geburt eines weiblichen Kindes ist ein Stein aufzurichten, für ein männliches wird ein Stein umgeworfen zur Grabplatte. Der Tod ist nur Abtreibung. Aus dem Gebärstein, dem Leib der Abtreibung wird in der griechischen Mythologie GottVater Zeus' ErsatzLeib.
Stonehenge ist eine Vergrößerung des weiblichen Leibs, aus dem zunehmend das Weibliche ausgeschieden wird als 'sündhaft'. 'Sündhaft' ist die Überdachung, die das Weibliche zum 'unbewussten' Baustein macht: 1-2-4.