Freitag, 19. Dezember 2014

Klassik vs. Textleib

Drehen Wenden vs Drehen Dichten / Verdichten

Der Feuerhund ist eine Verdichtung des Volksaufstandes. Da erhebt sich zur Seele der Leib. Dagegen  w e n d e n  sich sofort Kirche und Staat. Das sind andere Feuerhunde, Bilder im Spiegel des ScheinRealen, die sollten von uns gedreht und selbst hingerichtet sein wieder zur Wirklichkeit. Der Staat hat das Feuer der Gewalt und seine Vertreter träumen am Tag von brennenden Körpern auf Scheiterhaufen. Er weiß nichts vom brennenden Leib. Der Volksleib aber hat ein Brennen in sich, das muss sich heut nur erst an der falschen 'Wirklichkeit' abarbeiten. Der Volksleib richtet die staatliche Gewalt wieder auf sich ein, wenn die Köpfe der Mächtigen Reichen rollen, hat das Volk die Welt über sich niedergezwungen den Himmel zur leiblichen Seligkeit. Anstelle der abgerissenen TotenSchädel der angeblichen Volksvertreter erscheinen über dem eigenen Leib plötzlich große Gehirne. Der Leib ist am End ein Gestirnter. Die falsche Verdichtung der Staatlichkeit, die dem vorhergeht, ist der zur Frömmigkeit und zur Güte und zur hündischen Milde zum hirnweichen Selbstmitleid niedergeknüppelte kümmerliche verkrüppelte Restleib: das Volk als Kranker und Leichnam. Und zu aller echten Menschen Leid stehen Ordner + Orden für Mörder, große und kleine, bereit * Sternzeichen hoch über allen käuflichen Dingen in Geistes Nacht.

Was ist ein Verräter? Ein leerer Begriff, der weder dem staatlichen UnSinn zugeordnet werden kann noch dem erweicht. Ist das ein Vertreter des Staats der hingerichtet wird zum Leib des Volks wohl?

Objektiv und also falsch verdichtet dreht sich der Staatskörper jetzt zum Volksleib und gegen ihn, um ihn zu brechen. Das ist das, was klassische  D i c h t u n g  ist: ein Staatsverbrechen. Der 'Feuerhund' als Gedichteter ist ein klassisches Widerrecht. Das will überwunden sein durch den ihm entgegen gerichteten Wirkzusammenhang der Textleiblichkeit.

Hohl und falsch ist die klassische Dichtung. Sie ist das Ende des Idealismus und der Wende Punkt vor dem vollen Leib. Klassik ist Rechtfertigung staatlicher Verbrechen. Klassik ist dem Leib ein Erbrechen. Klassik ist hohl und ein Attribut des staatlichen Geists. Klassik ist Impotenz und ihre geistige Grundlage ist eine EunuchenWeisheit. Klassik ist unzeitgemäß gespenstisch und vorbildlich hirnfrei leib- leid- und Schwanz-los -.- Klassik ist  n u r  falsch, staatsbürgerlich weinerlich SelbstMitleid. Klassik ist verlogene Bühnenwirklichkeit. Klassik ist heller nichtiger Schein und die damit bezahlte WarenWirklichkeit auf blankem Papier. WunschVersprechen. Klassik ist Werbung und schriftlich die Bewerbung um freien Beruf, Dienst am Staat. Sie ist insbesondere im Falle der Kunst und Weisheit eine Berufung zur fremdbegabten leidlichen Überheblichkeit. Von der Klassik sind die Gelehrten Schmarotzer also begeistert.

Die geniale Umleitung zur Leibeigenschaft wird von den Beamten Lumpen mitleidig belächelt und hilflos verhasst.

Die moderne Dichtung ist überwiegend die einer falschen männlichen Leiblichkeit, die sich [nur] selbst Gewalt antut. Damit ist sie auch eingebildete Schwangerschaft, Wohlsein auf KrankenSchein: die vollkräftige Schreber'sche Mondscheinseligkeit. Die mattere 'Seligkeit' ist die, die sich ein Werk als Kind einbildet, DenkWürde der Fruchtbarkeit. Im Zarathustra ist die Kinderseligkeit, Werkfrömmigkeit auch nur ein ...? verkehrter FrageHaken der gelehrt deutenden Leserblödheit!

Das muss man nicht verstehen. Lesen genügt, schon oder vielleicht. Da dreht sich der Geist einfach zurecht. Man kann sich da beidrehen und wenden bis man dahinfliegt, wo einem der Verstand am Leib vergeht oder wenigstens kopfuntersteht. Soll sich doch die Welt richtig hindrehen zum wirbelnden Tanz und wirren Gesang und in Gedanken auffliegen oder wenigstens -laufen. Wir laufen auch gern dagegen an und rücklings auf die andere wollüstig auf.